Monat

Das Programm im Detail - November-Dezember 2016:

Mo.31.10. / Di. 1.11.
Wayne Darling Trio
feat.: Olaf Polziehn
& Howard Curtis

Wayne Darling
Wenn jemand seit über 40 Jahren in Österreich lebt, kann man ihn fast nicht mehr als Amerikaner bezeichnen, wenn man aber den liebenswerten Akzent vom Weltklassebassisten Wayne Darling hört dann weiß man – er ist ein Beute-Österreicher. Inzwischen ist er emeritierter Universitätsprofessor und freut sich auf eine zweite oder sogar dritte Karriere – diesmal als Bandleader. Sein Trio ist höchstkarätig besetzt: an unserem Bösendorfer der grandiose Olaf Polziehn aus Deutschland, der allerbeste Referenzen aufweisen kann: Ack van Rooyen, Harry Allen, Scott Hamilton, Bob Mintzer, Rolf Kühn, Till Brönner und Jesse Davis sind ein kurzer Auszug aus seiner Liste. Der amerikanische Drummer Howard Curtis gehört seit Jahren zu den Aushängeschildern der Jazzer-Ausbildung in Graz, die nicht nur in Österreich und weiter Umgebung als eine der besten Talenteschmiede für unsere Musik gilt. Drei Weltklasse-Musiker, deren Bandbreite von den 20-ern mühelos bis in die absolute Moderne reicht....

Mi. 2.11. / Do. 3.11.
Daniel Nösig/Jure Pukl Quintett
feat.: Tzumo Arpad / Josh Ginsburg / Howard Curtis
Daniel Nösig Jure Pukl
Daniel NösigJure Pukl
Einerseits hat er seine großen Vorbilder von Coltrane bis Shorter studiert, andererseits steht er mit beiden Beinen in der musikalischen Tradition seiner slowenischen Heimat – dazu kommen die Einflüsse seiner Studien in Wien und Rest-Europa – Jure Pukl ts ist sicherlich einer der interessantesten der jungen und nur mehr teilweise zornigen Männer, die zuerst alles niederreißen wollten, sich jetzt aber mit der Tradition zumindest teilweise versöhnt haben. Mit seinem Co-Leader, unserem alten Freund Daniel Nösig tp, teilt er diese weise Einsicht und die überragende Musikalität. In der Rhythmusgruppe finden wir ähnlich geartete Klasse-Jazzer – der mit Roma-Wurzeln ausgestattete Pianist Tzumo Arpad studierte Klassik und Jazz in seiner ungarischen Heimat und New York, wo er mit Größen wir Terence Blanchard, Hal Crook und Terry Lyne Carrington arbeitete. Josh Ginsburg wird als "Swingender Kontrapunkt" jeder Rhythmusgruppe beschrieben und gilt als gesuchter Bassist zwischen New York und Chicago und der Grazer Kons.-Professor Howard Curtis dm muß jetzt fast schon einen Meldezettel im 'landl ausfüllen – eine grandiose Band!!!!!

Fr. 4.11. / Sa. 5.11.
Joschi Schneeberger Quintett
Ob es sich bei den Darbietungen dieses außergewöhnlichen Quintetts um "Wienerischen Gipsy-Swing" oder "Zigeunermusik mit Swing aus Wien" handelt, ist ziemlich egal, denn mit welchem Etikett man diese herrliche Band behängt, ist dem begeisterten Zuhörer gleichgültig – er will mit hochklassiger Musik qualitätsvoll unterhalten werden, und dies gelingt Aaron Wonesch p, Diknu Schneeberger & Martin Spitzer g, Joschi Schneeberger b und Toni Mühlhofer perc bei jedem Konzert perfekt. Falls jemand die Frage stellt: "Gibt es einen typisch europäischen Jazz?" – hier ist die Antwort: "JA!!!

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Mo. 7.11. / Di. 8.11.
Christian Dozzler
Blues Society

Christian Dozzler
Daß europäische Bluesmusiker in den USA richtig "Fuß fassen" können, ist eine Rarität – einer der ganz wenigen ist der nachgemessene 2-Meter-Riese und Multi-Instrumentalist (hm & p & voc) Christian Dozzler, der von Texas aus als Solist und Bandmitglied renommierter Gruppen in der nach wie vor kaum überschaubaren Bluesszene jenseits des "Großen Teichs" überaus populär geworden ist. Meist ist er bei uns hauptsächlich solistisch aufgetreten – diesmal bittet er Hannes Kasehs g, Daniel Gugolz b und Peter Müller dm auf die Bühne, um dem typisch-urigen Chicago-Sound zu huldigen.

Mi. 9.11.
Karlheinz Miklin Quartett
70. Geburtstag-Tournee
Karlheinz Miklin
Knapp nach seinem Festtag präsentiert uns Karlheinz Miklin saxes (gleichzeitig Fan, Musiker und Pädagoge unserer Musik) seine derzeitige Paradeband mit dem deutschen Überdrüber-Pianisten Olaf Polziehn, dem herrlichen Bassisten Morten Ramsbol aus Dänemark und seinem drummenden Filius Karlheinz Miklin jun. Daß dies eine seiner allerbesten Formationen ist, steht fest – auf gleicher Höhe wie sein Trio mit Ron McClure b und Billy Hart dm, das legendäre "Quinteto Argentina" oder seine Zusammenarbeit mit Granden wie Art Farmer, Albert Mangelsdorff, Sheila Jordan, Barre Philips, Mel Lewis, Chuck Israels, Horace Parlan und Mark Murphy, die allesamt auch die Heiligen Hallen am FJK betreten haben.

Do.10.11.
Affäre Dreyfuss
Man soll mit Superlativen vorsichtig sein, aber unter den vielen erstklassigen heimischen Bands sticht dieses Team um ein ganz klein bißchen heraus – drei alte erfahrene Jazzer und drei Jungspunde bilden ein homogenes erstklassiges Team, bei dem man nicht weiß, wer ist der Neuling und wer der Veteran (außer man schaut den Herren ins Gesicht – da gibt es minimale Altersunterschiede): in der Frontline dreimal Fuss (Martin sax, Dominik tp, Florian sax), im Rhythmus ein Frischling (Max Tschida p) und zwei (sehr jugendliche) Senioren (Hans Strasser b & Mario Gonzi dm). Eine wahre Traumband im Geiste von Art Blakey & Horace Silver.

Fr.11.11.
The Martini Band
Nachdem es Jahrzehnte nicht geklappt hat, soll es auch dieses Jahr ein spezielles "Martini-Konzert" geben – wir hören die Martins Eberle (tp), Ptak (tb), Fuss & Harms (saxes), Reiter (p), Spitzer (g), Treml (b) und Kendl (dm), wobei wir nur bei einem Herren schummeln. Die wohlgeprobte Band hat es sich zum Ziel gesetzt, an diesem martinsträchtigen Abend ausschließlich jazzige Melodien aus Film und Fernsehen zu spielen, in denen zumindest einmal der Name Martin von einem der beteiligten SchauspielerInnen ausgesprochen oder gedacht wird..... Besonderer Hinweis – es gibt an diesem Festtag wie immer keine Martini-Gansln.

Sa.12.11.
Riverside Stompers
Nachdem sein "greiser" Onkel zu Wochenbeginn die Bluesfans begeistert hat, freut sich der kleine Neffe (auch fast 2 Meter groß) auf sein offizielles JAZZLAND-Debut – wir hören Florian Dozler und seine Tuba mit der klassischsten aller klassischen Wiener Jazzbands mit Dieter Bietak co & voc, Kurt Peyer tp, Wolfgang Straka tb & voc, Alwin Miller cl, Roland Roger p, Peter Schwanzer bjo und Franz Kantz dm im Geiste der legendären Creole Jazzband von King Oliver.

Parken beim JAZZLAND - nach wie vor kein Problem. Um nur EUR 5,20 können Sie ihren PKW in der BOE-Garage vor dem 'landl abstellen. Einfahrt ab 18 Uhr. Gutzeitkarten an der Bar.
(Einfahrt Franz-Josefs-Kai/Morzinplatz, bei der Tankstelle)

Mo.14.11.
"Rising Star Serie"
Wolfgang Pointner Quartett
"Funky Now"
"Funky Now" heisst die neue Band des Salzburger Jazzgitarristen Wolfgang Pointner, er widmet sich mit seinen Mitstreitern den Wurzeln des Funk, also Musik aus der Zeit als sich Rhythm&Blues mit Soul, Gospel, Jazz und Blues zu einer neuen Musik verbunden hat, die spätere Weltkarrieren inspirierte. Die Musiker, die ihn auf seiner Reise begleiten, gehören zu den Besten unseres Landes, mit Heribert Kohlich an den Key's, Harry Putz am Bass und Andy Weiss am Schlagzeug werden Stücke von "The Meters" von Lou Donaldson, Grant Green oder Boogaloo Joe Jones und anderen neu interpretiert. Motto des Abends "let the music take your mind" (Text: W.P.)

Di.15.11.
"Rising Star Serie"
Ray Aichinger Organ Quartett
Wer die seit Jahrzehnten bewährte Formel Tenorsax – Orgel – Gitarre – Drums "erfunden" hat, ist strittig. War es Wild Bill Davis oder Jimmy Smith – egal: die Formel funktioniert bis in die Gegenwart. Wir dürfen uns heute auf Ray Aichinger ts, Erwin Schmidt organ, Christian Havel g und Dusan Novakov dm freuen, die uns zeigen werden, daß man auf der Tradition fußend auch (verdammt) neu klingen kann.

Mi.16.11.
Dave Ruosch Trio
Dave Ruosch
Blues & Boogie und der Harlem Stride sind nahe Verwandte – dann erst kamen die Spezialisten, und es ist sehr erfreulich, daß ein exzellenter Pianist wie der Schweizer Dave Ruosch die Trennung wieder überwindet. Mit Daniel Gugolz b und Peter Müller dm hat er zwei Könner neben sich, die alle stilistischen Sprünge des Bandleaders mit Freude und Brillanz nachvollziehen können. Die brennende Frage, ob das Trio live am Podium oder auf einer CD besser zur Geltung kommt, kann man durch das Anhören eines (frisch gekauften und autogrammisierten) Tonträgers leicht lösen....

Do.17.11. / Fr.18.11. / Sa.19.11.
Dusko Goykovich
Dusko Goykovich
Wenn man im Barraum des JAZZLAND steht, wird man unwillkürlich an das legendäre Bildnis des Dorian Gray erinnert – da hängt ein Foto von DUSKO GOYKOVICH aus dem Jahre 1973 und ein anderes anno 2014 und der Trompeter ist um 5 Jahre gealtert – maximal. So wie sein Aussehen ist auch die geniale Spielweise über die Jahrzehnte fast unverändert geblieben. In heimischen Traditionen verwurzelt verbindet er europäische Klangkultur harmonisch mit 100-jährigem Jazzgeschehen zu einer perfekten Symbiose und in seinen Improvisationen mischt sich slawische Schwermut mit mediterraner Lebensfreude. Es ist kein Wunder, daß dieser Ausnahmekönner auch in den USA große Karriere machte – aber er ist und bleibt überzeugter Europäer. Mit Renato Chicco p, Johannes Strasser (Do&Fr), Matyas Hofecker (Sa) b und Vladimir Kostadinovic dm hat er eine absolut kongeniale Rhythmusgruppe zu Verfügung – ein Fest!

Eddie "Lockjaw" Davis - "Land of dreams"
Eddie Davis ts, Karl Ratzer g, Michael Starch p, Stefan Prokesch b, Viktor Plasil dm
rec. 1982 at Soundborn Studio + 4 Bonustitel live aus dem  JAZZLAND - die letzten veröffentlichten Aufnahmen
Diese kostbare Rarität - das einzige Dokument, auf dem "Lockjaws" Stimme zu hören ist - gibt es an der Kassa oder Online-Bestellung (Postversand) auf unserer Homepage.

Mo.21.11.
"Rising Star Serie"
Stefan Wagner – Georg Barnert Oktett
Der ORF-Jazz-Experte Stefan Wagner ist ein umsichtiger Bandleader und geschmackssicherer Gitarrist – seit langen Jahren gehören seine Formationen zu den Schmelztiegeln für junge Talente. Seine neue Zusammenarbeit mit dem Saxophon-Arrangeur Georg Barnert bringt sicherlich noch zusätzliche Facetten in die bewährte Formation mit Johannes Probst tp, Ursula Niederbrucker tb, Thomas Beck ts, Nikola Stanosevic p, Gerhard Graml b und Stephan Brodsky dm

Di.22.11. / Mi.23.11. / Do.24.11.
Jeremy Pelt
Jeremy Pelt
Innerhalb einer Woche zwei ganz Große der Jazz-Trompete in unserem kleinen Keller präsentieren zu dürfen, ist schon ein besonderer Glücksfall – der aus sunny California stammende JEREMY PELT steht fest in der Tradition von Dizzy Gillespie über Lee Morgan zu Freddie Hubbard und übersiedelte über den Studienort Boston nach NY, wo er innerhalb weniger Jahre einen phänomenalen Ruf als vielseitiger, einfallsreicher Improvisator erlangte. Er arbeitete mit Frank Wess, Jimmy Heath, Cedar Walton, Roy Hargrove, Ravi Coltrane und Cassandra Wilson, um schließlich mit Vince Herring eine intensive Zusammenarbeit zu beginnen. Er jazzte aber auch mit Wayne Shorter und den Bigbands von Frank Foster und Gerald Wilson. Wir hören ihn nun erstmals mit seiner eigenen Band – Victor Gould p, Vicente Archer b, Jonathan Barber dm und Jacqueline Acevedo perc.

Fr.25.11.
Blue Note Six
Im September feierte man im Orpheum vor vollem Haus das 50-jährige Bestandsjubiläum und war – trotz des grandiosen neuen Trompeters Jerry Pfister – sehr traurig, daß Bandgründer John Evers nur aus dem allerobersten Stock mithören konnte – er wäre auf seine Mannen (Kurt Lang tb, David Laszlo Marsall cl & saxes, Peter Rath b und Wolfgang Hiebl dm) sehr stolz gewesen, die unter der kompetenten Leitung des neuen Bandleaders und altbewährten Klavierpianisten (copyright: J.E.) Jürgen Pingitzer ein Festprogramm unter dem Motto "Alt aber gut" ablieferten.

Sa.26.11.
Burgundy Street Jazzband
Paradoxerweise wurde die (wahrscheinlich) älteste Spielart des klassischen Jazz erst nach der "Hochklassik" unserer Musik auf Tonträgern dokumentiert. Im New Orleans der 20-er Jahre kümmerte sich niemand um die "Negermusik" und die großen Stars dieser Epoche waren in den Norden ausgewandet. Erst in den 40er Jahren entdeckte man George Lewis & Bunk Johnson und der Revival-Jazz war geboren – in diesem Stil haben Kurt Peyer tp, Wolfgang Straka tb, Günther Graf cl, Hans Bichler b und Gerd Stächelin dm viele treue Fans und wir begrüßen mit Paul Peyer einen neuen Star der Peyer-Dynastie, da Papa Helmut "Wicht" Peyer sein Banjo an den Nagel hängte.

Das Programm der Wiener Jazzclubs im Internet: http://www.ig-jazz.at

Mo.28.11.
M&M – Musikwerkstatt
Es gibt unter den Sängerinnen auch tolle Schauspielerinnen (man denke an Judy Garland, Doris Day und so manche andere) – daß frau sich aber auch noch um den Nachwuchs kümmert und somit eigene Konkurrenz züchtet, ist eine hiesige Rarität und heißt Marianne Mendt. Seit Jahren präsentiert "Frau Schimek" nicht nur das MM-Festival in St.Pölten sondern forscht auch zwischen Rhein und March nach jungen Talenten – in den letzten Jahren konnte man bei uns die "Erfolge" begleitet von Thomas Kugi ts, Oliver Kent p, Uli Langthaler b und Mario Gonzi dm schon oft bewundern....

Di.29.11.
"Rising Star Serie"
Double Jeu
Man erlebt einen ausgewogenen Mix aus selten gespielten Titeln, den einen oder anderen bekannten Standard sowie Eigenkompositionen. Die Vorliebe zu einem ihrer größten Idole Django Reinhardt wird bei Helmut Strobl saxes & cl, Julian Eggenhofer & Julian Wohlmuth g und Daniel Schober b immer unverkennbar bleiben, jedoch bringt jeder Musiker seine eigenen Stilelemente ein, denn die Mischung der Persönlichkeiten macht den Ton! (Text: DJ)

Mi.30.11. / Do. 1.12.
Mojo Blues Band
feat.: Paul Chuey
Paul Chuey
Paul Chuey
Es gibt meiner Meinung nach über 327 Gründe zur MBB zu gehen – diesmal kommt ein weiterer dazu: der immense USA-Tenor-Saxophonist Paul Chuey ist (leider nur kurzfristig) wieder im Lande und daher auch im 'landl und wird mit Erik Trauner voc & g, Siggi Fassl g & voc, Charlie Furthner p, Herfried Knapp b und Didi Mattersberger dm aufspielen.

Fr. 2.12.
Original Storyville Jazzband
In der neuformierten OSTJ wird man hochinteressante, aber dennoch nur kleine Veränderungen beobachten können – wie wird sich der (etwas) modernere Stil von Herbert Swoboda cl (er kommt eindeutig von Benny Goodman her) und Heinz Czadek tb (er beruft sich auf Cutty Cutshall) mit dem traditionellen N.O.-Sound von Franz Luttenberger * co, Andreas Sobczyk p, Udo Ehmsen bjo, Hans Bichler b und Gerd Stächelin dm mischen???? Spannend!!!

Sa. 3.12.
Red Hot Pods
Nicht ganz so ehrwürdig wie die obige Band, aber auch schon über 50 Jahre alt, sind die PODS, deren Frontline seit Jahrzehnten unverändert ist – Dieter Bietak co, Harry Jirsa * tb, Claus Nemeth cl&ss&hm – während die Rhythm-Section – Peter Hofmann p, Peter Rath b, Horst Bichler dm – verhältnismäßig neu ist. In beiden Bands ist jeweils nur ein Gründungsmitglied noch immer mit dabei – gekennzeichnet durch einen *.

Die Programmübersicht für unterwegs am Handy: www.jazzland.at/mobil


Mo. 5.12. / Di. 6.12.
Achtung! Programmänderung!
Bastian Stein Quartett
Markus Gaudriot Trio
mit Überraschungsgästen
"Viktor" heißt die zweite Pirouet-CD des Trompeters Bastian Stein, dessen Musik hier in ein völlig neues Klanggewand schlüpft. Ohne Harmonie-Instrument entwickelt der Bandleader faszinierende Töne von enormer Bewegungsfreiheit. Töne, die auch ungewöhnlich persönlich sind. Johannes Enders sax, der 1967 geborene "2-Meter- Riese" mit einem dazu passenden Ton aus dem oberbayerischen Weilheim, ist seit 2008 auch Professor für Jazz-Saxophon an der Musikhochschule in Leipzig. Der 1980 geborene Phil Donkin b spielte mit Größen wie Julian Arguelles und Tim Garland, in NY unter anderem mit Ben Monder, Kevin Hays & Mark Turner. Sein britischer Kollege James Maddren, geboren 1987, begleitete u.a. Sängerin Norma Winstone und Trompeter Kenny Wheeler in einem gemeinsamen Projekt.
30.11.2016 - Programmänderung:
Soeben erhielten wir ein mail von Bastian Stein aus dem Krankenhaus, wo er uns mitteilte, dass er seine Tour leider krankheitsbedingt absagen muss. Wir wünschen dem Bastian baldige Besserung und freuen uns auf ein zukünftiges Gastspiel! Wir freuen uns aber auch auf zwei Abende mit dem großartigen Pianisten Markus Gaudriot, der mit seinem Trio und manchen Überraschungsgästen zwei fulminante Konzerte abliefen wird!
Besetzung: Markus Gaudriot p, Karol Hodas b, Walther Großrubatscher dm, plus: Mo: Simon Plötzeneder tp, Di: Bernhard Wiesinger ts.

Mi. 7.12.
Together
Walter Strohmaier
Walter "Wastro" Strohmaier
Seit rund 60 Jahren steht er auf der Bühne hinter dem Kontrabass, wurde bei den Österreichischen Jazzfestivals der 60-er Jahre serienweise mit Ehrungen überschüttet, war über Jahrzehnte hinweg ein ruhend-swingender Pol hinter Weltstars auf der JAZZLAND-Bühne, gründete und leitete hervorragende heimische Bands und war über die Dezennien hinweg eine der wesentlichen Persönlichkeiten unserer Musik in Österreich – Walter "Wastro" Strohmaier begibt sich (von seiner Schulter gezwungen) in den musikalischen Ruhestand. Mit wem er alles gespielt hat, müssen wir aus Platzmangel verschweigen und er würde sich sehr freuen, wenn bei seinem Abschiedskonzert mit Dominik Fuss tp, Peter Kölbl as, Herbert Otahal p und Fred Mühlhofer dm seine Fans das alte Gemäuer prall füllen würden – er wird uns und der gesamten Szene sehr fehlen.

Do. 8.12.
Ceora
feat.: Eli Meiri
Versteckte Nischen in der abwechslungsreichen Geschichte des "Modern Jazz" stöbert Bandleader-Drummer Ulrich Hejsek mit seinen Mannen - Johannes Probst tp, Günter Spies tb, Primo Salvati & Thomas Beck reeds & Joe Abentung b auf, statt Gängigem hört man Hargrove, Lackerschmid und Rosenwinkel, alten Miles, Hutcherson und Garnett-Brown-Raritäten, teils sogar im vierstimmigen Bläsersatz. Ein besonderer Hörgenuß ist natürlich die Mitwirkung des grandiosen cross-over Pianisten Eli Meiri, der in fast allen musikalischen Sätteln zu Hause ist – Weltmusik, Klassik, Chanson und echte Volksmusik aus aller Herren Länder – nur Schunkeln kann er nicht. Ein spezieller Dank an den verehrten Herrn Bandleader, der diesen tollen Musiker wieder ins JAZZLAND lotst....
Besetzungsänderung: Statt Joe Abentung spielt Gerhard Graml b

Fr. 9.12.
Hot Jazz Ambassadors
Einer der wichtigsten Avantgardisten der Jazzgeschichte hieß Clarence Williams! Er war ein durchschnittlich guter Pianist, ein konkurrenzlos guter Talente-Scout und ein manchmal diebischer Komponist – und er erlebte den Höhepunkt seiner Karriere in den 20 Jahren, wo er den Swing einläutete. Unter seiner Leitung trafen sich Bechet und Armstrong erstmals in einem Studio und viele seiner Lieder werden heute noch gespielt – z.B. von Thomas Nell co, Günther Graf cl, David Laszlo Marshall sax, Udo Ehmsen bjo, Peter Strutzenberger b und Ramona Steiner voc, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, möglichst lange allzu bekannte Lieder (also sogenannte "Hadern") zu meiden.

Sa.10.12.
David Laszlo Marsall Swingers
David Laszlo Marsall ist eine etwas mysteriöse Persönlichkeit – er kann musikalisch alles was erlaubt ist, hat einen englisch klingenden Namen, spricht perfekt ungarisch (nehme ich an) und ausgezeichnet Englisch (das stimmt!!!) und beherrscht mindestens 17 Instrumente (geschätzt). Seine musikalische Bandbreite reicht von den Ur-Anfängen bis weiß ich wohin (noch nicht ausgetestet) und er überrascht uns bei jedem Auftritt mit neuen Hörgenüssen – diesmal ist es eine "swing-ähnliche" Formation mit: David Laszlo Marsall cl&ts&bass-sax, Gerald Pfister & Walter Kortan tp; Cili Marsall cl, Martin Spitzer & Thomas Scherrer g; Philipp Moosbrugger b und Gottfried Schnürl dm&wb. Was genau gespielt wird, steht in den Sternen – aber alles, was David bisher auf unsere Bühne brachte, war exzellent....

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Mo.12.12. bis Sa.17.12.
Thomas Gansch
feat.: Gary Smulyan, Florian Trübsbach, Paulo Cardoso
Thomas Gansch
Gott sei Dank gibt es gewisse Fixpunkte im menschlichen Leben – die Sonne geht im Osten auf und im Westen unter, der Thomas Gansch jazzt vor Weihnachten und die Marianne Mendt danach. Was der Meister der hohen tp-Töne & des skurrilen Humors aber heuer darbieten wird, steht in den berühmten Sternen – es wird auf alle Fälle sehr modern und tief klassisch sein, und ich bin fast sicher, daß er selbst auch noch nicht weiß, was sich auf der kleinen Bühne alles abspielen wird, denn nicht einmal die Besetzung ist – wie man so schön sagt – in Stein gemeißelt: Sicher ist, daß der geniale Baritonsaxophonist Gary Smulyan aus den USA einfliegen wird, der Art-Farmer-Bassist Paulo Cardoso & der Gansch-Stammgast & Saxist Florian Trübsbach aus Deutschland anreisen werden, unser Oliver Kent den Platz am Bösi besetzen wird und Mario Gonzi & Wolfi Rainer alternierend drummen werden. Daß es bei der grandiosen "Tour de Force", die der himmlische Gansch nun vor dem Hl. Abend zelebrieren wird, zu infernalisch schönen Momenten kommen wird, ist allerdings schon in Stein gemeißelt....

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Mo.19.12.
"Rising Star Serie"
Chet's Romance
Der unvergessene Held des Abends ist nicht nur unerreichtes Idol von Generationen von Trompetern und Sängern sondern auch Mittelpunkt eines hinreißenden Krimis "Auf der Suche nach Chet Baker" von Bill Moody – leider vergriffen –, in dem man neben der spannenden Handlung auch die Seele des Jazz erfahren kann. Diese fühlt man auch an diesem Vorweihnachtsabend sehr deutlich, an dem uns Bandleaderin Sissi Berg voc mit Daniel Nösig tp, Robert Schönherr p, Joris Dudli dm und ihrem Lieblings-Joschi Schneeberger am Bass verwöhnen wird.

Di.20.12.
Vienna Jazz Orchestra
Mit einem eher traditionell swingenden Programm überrascht uns Drummer-Leader Fritz Ozmec vor Weihnachten mit "straight ahead" Titeln aus dem Repertoire von Basie, Ellington, Buddy Rich, Sammy Nestico, Bill Holman und Woody Herman – als besonderes Hörerlebnis erwartet uns das legendäre ts-Solo von Eddie "Lockjaw" Davis über "Whirly Bird" für den sax-Satz transkribiert und arrangiert von Heinz Czadek. Manfred Holzhacker, Markus Pechmann, Herbert Gurmann, Lukas Hartl tp; Bobby Dodge, Andreas Mittermayer, Robert Bachner, Markus Eckl tb; Gert Kolaja, Erik Schuster, Ray Aichinger, Helmut Strobl, Lisi Stiger sax; Herbert Otahal p und Christoph Petschina b. (Text:FO)

Mi.21.12.
Elly Wright & Inge Pischinger
Erwin Schmidt p, Martin Spitzer g, Joschi Schneeberger b und Walther Großrubatscher dm bilden die Basis für einen zugleich stimmungsvollen und swingenden Abend mit zwei immensen Vokalistinnen, die in Jazz, Blues und Spiritual gleichermaßen zu Hause sind – Elly Wright und Inge Pischinger. Elly hat von ihrem Ehemann Leo Wright alles mitbekommen, was den Jazz ausmacht und die stimmgewaltige Inge verbeugt sich voller Respekt vor ihrem Idol - Mahalia Jackson.

Do.22.12.
Project Two
feat.: Susan Rigvava-Dumas

Susan Rigvava-Dumas
Extra für Weihnachten hat Bandleader, Posaunist und Arrangeur Heinz Czadek für die grandiose Susan Rigvava-Dumas saisonale Songs ausgesucht, die das an und für sich schon reichhaltige Repertoire an die Jahreszeit anpassen. Swingend und garantiert kitschfrei präsentieren sich Walter Fend, Dominik Fuss tp; Bobby Dodge b-tb, Niko Afentulidis, Martin Fuss sax; Erwin Schmidt p, Christoph Petschina b und Fritz Ozmec dm als eine rundherum außergewöhnliche Formation, die groß genug ist, um "Bigband-Feelings" zu erwecken, und klein genug, um viel Platz für aufregende Soli zu bieten.... – ein stabiles Trumpf-As in unserem Programm.

Fr.23.12.
Barrelhouse Jazzband
"Ohne die Barrelhouse am 23.12. ist der Vierundzwanzigste nur ein kalter Tag im Dezember", sagte ein von mir erfundener, treuer Stammgast vor Jahren – und er hatte recht, denn schon seit frühen Jahren im JAZZLAND stimmt man sich mit swingendem Chicago-Jazz auf die Kekse und Glitzerkerzen der kommenden Stunden ein. Wir freuen uns auf Franz Luttenberger co&p, Siegi Dietrich cl, Dave Laszlo Marsall ts & bs, Humbert Augustynowicz p, Peter Bauer b und Horst Bichler dm.

Sa.24.12. / So.25.12.
Geschlossen
Wir gönnen Euch und uns zwei Urlaubstage – wir wünschen schöne Weihnachten und viel swingende Musik unter dem berühmten Weihnachtsbaum

Mo.26.12.
Big Joe's
New Orleans Jazzband
Auch hier haben wir eine alte Tradition – seit langen Jahren treffen sich die sieben Herren – Kurt Peyer co, Wolfgang Straka tb, Claus Nemeth cl&ss&hm, Franz Luttenberger p, Gereon Wolter bjo, Peter Strutzenberger b und Gerd Stächelin dm&voc zu einer nachweihnachtlichen Session, in der man neben vielen bekannten Liedern auch selten gespielte Kostbarkeiten zu hören bekommt.

Di.27.12.
Herbert Swoboda Quintett
Soweit ich weiß, hat Teddy Wilson niemals mit den legendären Goodman/Christian Formationen gespielt – er würde wahrscheinlich so ähnlich klingen wie Heribert "Happy" Kohlich, der mit Herbert Swoboda cl, Martin Spitzer g, Martin Treml b und Wolfgang Kendl dm eine der feinsten Swing-Combos bildet, die wir stolzgeschwellt regelmäßig im JAZZLAND präsentieren dürfen – schade, daß es diese Band in den 70-ern noch nicht gegeben hat, als Teddy in Wien gastierte....

Mi.28.12. / Do.29.12. / Fr.30.12.
Marianne Mendt
Marianne Mendt
Wenn die Marianne Mendt in Wien in ein Taxi steigt, kann es ihr schon passieren, daß der Fahrer extrem aufgeregt reagiert und so nervös wird, daß er fast gegen die Einbahn fährt und sich unbeabsichtigt dreimal verfährt – sie ist nicht "nur" ein herausragende Jazzsängerin sondern "auch" als Schauspielerin und ORF-Star untrennbarer Teil der Wiener Kulturszene – eine Ehre, die nur wenige Jazzer erfahren dürfen. Um so schöner ist es, daß die MM alljährlich ins nachweihnachtliche 'landl pilgert, um hier mit Daniel Nösig tp, Johannes Herrlich tb, Thomas Kugi ts, Oliver Kent p, Uli Langthaler b und Mario Gonzi dm ein wahrhaft atemberaubendes Programm aus altbekannten Swing-Standards garniert mit liebevoll aufbereiteten heimischen Hits zu präsentieren. In Abwandlung eines altbekannten Witzes: die MM könnte das Telefonbuch singen – es wäre ein Hit!!!

Sa.31.12. / So.1.1.17
Geschlossen
Wir wünschen & freuen uns auf ein Gutes Neues Jahr 2017 und auf HANS THEESSINK vom 2. bis 5.1.2017

Wer als Empfänger der e-JLP die gedruckte Ausgabe vermißt:
im 'landl gibt es immer ausreichend gedruckte Exemplare!!

Die erste JAZZLAND-Ansichtskarte ist zum Preis von EUR 0,50 an der Kassa erhältlich.

"A note is a note -
in any language!"
(Louis Armstrong)

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