Do. 1.3.
Huub Claessens
Schon vor der Entstehung des Jazz, gab es einen heftigen Flirt zwischen ehrwürdiger Klassik und der Musik aus der Neuen Welt (siehe Antonín Dvorák's Neunte Symphonie), und diese Symbiose dauert bis heute an – man denke von Gulda und Previn bis zu Roland Batik und Rudolf Josel. Nur bei Sängern sind solche Grenzüberschreitungen rar, denn die unterschiedlichen Anforderungen sind eine schwer überwindbare Barriere – die vom niederländischen Bass-Bariton Huub Claessens (auch sax&tp) elegant übersprungen wird. Mit Ryan Langer p, Hans Strasser b und Walther Großrubatscher dm wandert er von populären Hits zu selten gehörten Fundstücken aus dem Repertoire der Großen Sänger aus nun schon über 100 Jahren Jazzgeschichte.

Fr. 2.3. / Sa. 3.3.
Andrea Motis
& Christoph Mallinger Quartett
Andrea Motis
Die Zahl der exzellenten Jazz-Trompeterinnen ist überschaubar – neben Ingrid Jensen wäre noch viel Platz. Die 1995 (!) in Spanien geborene Andrea Motis tp&voc ist auf dem besten Weg dorthin – immerhin tourte der geniale und bekannt kritische Scott Hamilton mit ihr durch halb Europa. Seit längerem gibt es musikalische und sonstige Bande zwischen ihr und dem Teufelsgeiger Christoph Mallinger, dessen immense Vielseitigkeit von köstlichen Parodien über Jazz, Pop und Hip Hop bis zur Volksmusik aus aller Herren Länder und zur seriösen Klassik reicht. Für die Basis des nicht vorhersehbaren Repertoires sorgen Markus Gaudriot p, Martin Heinzle b und Christian Stolz dm.

Mo. 5.3. / Di. 6.3.
Bastian Stein
Der in Heidelberg geborene, in Wien aufgewachsene und ohne ersichtlichen Grund nach Köln emigrierte Trompeter läßt sich endlich wieder im JAZZLAND hören. Mit den britischen Spitzenjazzern Phil Donkin b (der mit Meistern wie Hans Koller, Martin Drew, Seamus Blake und Mark Turner zu hören war) und James Maddren dm (Kenny Wheeler/Norma Winstone) hat Bastian Stein zwei Asse der zeitgenössischen Szene Europas zur Seite. Die Wikipedia schreibt über ihn: "Klare Linien und kammermusikalisch angehauchte Passagen mit klassizistischen Passagen sind einige der Bestandteile, mit denen Stein und seine Mitmusiker ihre Musik interpretieren. Freddie Hubbard, Woody Shaw und Chet Baker sind seine großen Vorbilder, mit denen er sich neben klassischer Musik intensiv beschäftigt hat."

Mi. 7.3. bis Sa.10.3.
Dana Gillespie
& Joachim Palden Trio
Dana Gillespie
Wann immer britische Gäste sich ins JAZZLAND verirren – und das kommt ziemlich häufig vor – dann jubeln sie förmlich auf, sobald sie das Foto von Blueslady Dana Gillespie sehen: "That's our Dana!" hören wir erfreut und dann beneidet man uns, weil die britische Pop- und Blueslegende in Wien fast öfter auftritt, als in London. Seit 1980 ist sie ein fester Bestandteil unseres Programms und ihre riesige Fangemeinde freut sich über ihre altbekannten Hits ebenso wie über die neuen Lieder, die sie mit ihrem langjährigen Partner Joachim Palden p und Tom Müller ts & Sabine Pyrker dm einstudiert – und das Allerbeste: ein Ende dieser fast kitschigen Erfolgsstory ist nicht abzusehen…

Wenn Sie das JAZZLAND unter besonders günstigen Bedingungen besuchen wollen, dann geht das sehr einfach - ein Konto bei der Erste Bank und Sie sind dabei, denn das Motto Österreichs größter Bank ist:
"Kultur ist Bildung. Kultur braucht Partner - JAZZLAND sponsored by
Erste Bank

Mo.12.3.
"Rising Star Serie"
Vienna Bigband Project
In den vergangenen 6 Jahren hat das VBBP durch den Leader-Wechsel ein neues Gesicht bekommen. Nun ist aber der alte/neue Leiter (Anton Stift) zurückgekehrt. Mit ihm zurück in der Band sind die meisten Musiker von damals und auch das Programm des VBBP erinnert an alte Zeiten. Wir dürfen uns auf Arrangements und Musik von Sammy Nestico, Gordon Goodwin und anderen freuen. Gesanglich wird die Band dieses Mal von der bezaubernden Thessa Habeler unterstützt. Wir sind gespannt! Jan Kolaja, Rudi Dasek, Fritz Hujer, Robert Pomaroli, Franz Binder tp; Thomas "Beppo" Skranc, Klaus Zirngast, Johannes Stift, Andreas Schneider tb; Eva Binder, Peter Blemenschütz, Michel Nahabedian, Gerhard Fritsch, Herbert Hinterbichler sax; Uli Datler p, Roland Stonek g, Peter Strutzenberger b, Christian Nestelberger perc, Gerhard Bergauer dm.

Di.13.3. / Mi.14.3. / Do.15.3.
Anna Lauvergnac
Anna Lauvergnac, Claus Raible
Wenn man gendermäßig die Jazzszene betrachtet ist das "Schöne Geschlecht" nur im Sangesbereich das Stärkere – und das nicht nur im "Mutterland" unserer Musik, sondern auch in der sogenannten Alten Welt. Eine der eindrucksvollsten Stimmen ist sicher die aus Triest stammende Anna Lauvergnac, die von 1999 bis 2008 im legendären "Vienna Art Orchester" brillierte. Ihre Karriere als Sängerin begann durch eine Panne – bei einem von ihr organisierten Konzert fiel die Sängerin aus – sie sprang ein, hatte einen Riesenerfolg und begann dann in Perugia und Graz Gesang zu studieren und bei Dozenten wie Mark Murphy, Jay Clayton, Sheila Jordan und Andy Bey formte sich eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Nach dem VAO arbeitete sie häufig mit ihrem ehemaligen Studienkollegen Claus Raible p zusammen, der sie zusammen mit Matyas Hofecker b und Xaver Hellmeier dm auch in Wien unterstützen wird.

Fr.16.3.
Christian Plattner Quartett
meets Herwig Gradischnig
Wer sich von der ersten "offiziellen" Begegnung der Herren Gradischnig und Plattner eine klassische Tenor-Battle àa la Ammons/Stitt, Davis/Griffin oder Rollins/Coltrane erwartet, wird sicher nicht enttäuscht werden - allerdings gibt es an diesem Abend höchstens drei, vier Lieder in dieser Besetzung. Der Rest wird noch spannender: Eigenkompositionen und Original-Arrangements der beiden unter Berücksichtigung der Klangwirkung eines hohen (Klarinette) und eines tiefen (Tenorsaxophon) Holzblasinstruments (ja – auch metallene Saxophone sind "Holzblasinstrumente" – das hölzerne "Blatt" ist namensgebend). Als Vorgeschmack sei hier nur auf die Aufnahmen von Pee Wee Russell/Coleman Hawkins und Kenny Davern/Flip Philips verwiesen. Wie immer hörenswert natürlich die altbewährte Rhythm-Section mit Erwin Schmidt p, Martin Treml b und Walther Großrubatscher. (Text: C.P.)

Sa.17.3.
Burgundy Street Jazzband
Klassischen Jazz gibt es in vielen Ausformungen – von streng geordneter Präzision bei King Oliver in den 20ern bis zur volksliedhaften Leichtigkeit bei George Lewis, Bunk Johnson & Co. in den 40-er und 50-er Jahren. Kurt Peyer tp, Wolfgang Straka tb, Günther Graf cl, Paul Peyer bjo, Hans "Bibi" Bichler b und Gerd Stächelin dm & voc pflegen diesen sogenannten "Revival-Jazz" bei uns trotz neuer Einfälle in stilbewußter Tradition.

Parken beim JAZZLAND - nach wie vor kein Problem. Um nur EUR 5,20 können Sie ihren PKW in der BOE-Garage vor dem 'landl abstellen. Einfahrt ab 18 Uhr. Gutzeitkarten an der Bar.
(Einfahrt Franz-Josefs-Kai/Morzinplatz, bei der Tankstelle)

Mo.19.3.
Roman Schwaller Jazzquartet
& special guest Christian Havel
Manche Aufnahmen in der Jazzgeschichte haben so einen tiefen Eindruck hinterlassen, daß sie immer wieder zitiert werden – dazu gehören sicher die Hot Five & Seven Einspielungen von Louis Armstrong in den 20-ern, das "Carnegie Hall Concert" von Benny Goodman in den 30-ern und die Charlie Parker-Alben der Be-Bop-Revolution. Ebenso grandios, wenn auch nicht ganz so bekannt, ist das "Storyville Boston Album mit Stan Getz ts und Jimmy Raney g - 1951", welches auch ein Teil der Jazzgeschichte geworden ist. Roman Schwaller ts und Christian Havel g, Oliver Kent p, Johannes Strasser b & Mario Gonzi dm werden sich heute voller Respekt an dieses Werk und andere große Momente der 50-er Jahre erinnern…

Di.20.3.
"Rising Star Serie"
Uli Datler & Band
feat.: Thomas Faulhammer
Kaum ein anderer als der Saxophonist Thomas Faulhammer hat eine derartige Bandbreite vorzuweisen – sie reicht von Art Farmer über Maria Bill und Dagmar Koller zu den Jungen Tenören und Marianne Faithful – mit kleinen Umwegen zu Christine Jones, Vico Torriani und Peter Kraus. In den Augen (und Ohren) der gestrengen Jazz-Polizei mag dies Argwohn erzeugen, wenn man ihn allerdings mit Uli Datler p, Edi Köhldorfer g, Martin Heinzle b und Bernd Rommel dm beim kompromisslosen Swingen belauschen kann, würde man ihn sogar noch ausgefallenere Sünden verzeihen…

Mi.21.3. / Do.22.3.
Rotondi – Grissett
Nikolic – Kostadinovic

Jim Rotondi Danny Grissett
Jim RotondiDanny Grissett
Ziemlich genau 10 Jahre bevor das JAZZLAND eröffnet wurde, kam der Trompeter Jim Rotondi zur Welt, und als wir 1972 aufsperrten, wechselte er vom Klavier zur Trompete und eine steile Karriere begann – er begann in den Bigbands von Ray Charles, Lionel Hampton und Toshiko Akiyoshi und arbeitete kleinformatig mit Lou Donaldson, Curtis Fuller, George Coleman, Cecil Payne, Jesse Davis, Harold Mabern und Eric Alexander, um nur die bekanntesten zu nennen. Wir haben ihn mit einem absoluten Spitzentrio versorgt. Der in Wien nun schon heimisch gewordene serbische Spitzendrummer Vladimir Kostadinovic hat für Jim mit Danny Grissett p, Milan Nikolic b und sich selbst drei Könner von absolutem Weltklasse-Format ausgesucht…

Fr.23.3.
Leo Wright Memorial
Elly Wright Buchcover
Buch-Cover
Es ist heute nicht mehr abzuschätzen, welchen Einfluß der ex-Dizzy-Gillespie Alt-Saxophonist Leo Wright von den 70-ern bis zu seinem Tod 1991 auf die Wiener Jazzszene ausgeübt hat. Nicht nur seine Witwe Elly Wright voc sondern auch viele Musiker, die mit ihm auf der Bühne stehen durften, erlernten von ihm die so wichtige Bühnenpräsenz und die absolute Hingabe zu ihrer Musik – so freuen sich auch renommierteste Spitzenmusiker wie Heinz von Hermann sax, Heinz Czadek tb, Erwin Schmidt p, Hans Strasser b und Walther Großrubatscher dm auf das jährliche Memorial-Konzert für den musikalisch großen und körperlich kleinen Giganten… - einen besonderen Hinweis verdient natürlich das unendlich liebevoll gestaltete Buch "Swing Lady Swing" von Elly über ihren Leo, das die Autorin an diesem Abend mit großer Freude mit ihrem Autogramm verzieren würde…

Sa.24.3.
Walk Tall
Der Ursprung dieser Band geht in die 60-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück – damals spielte man Be-Bop und war (fast) "Avantgarde", heute kommt zum gewohnten Be- noch der bluesige Hard Bop dazu, eine gehörige Prise Latin-Jazz – und heutzutage klingt der damalige Modern-Jazz so richtig vertraut und fast klassisch… – egal: gute und swingende Musik hat mit jedem Untertitel bleibenden Erfolg. Wir freuen uns auf: Otto Zach tp, Günther "Geier" Klein as, Nikolaos Afentulidis ts, Michael Kneihs p, Paul Hondl b und Werner Mras dm.

Eddie "Lockjaw" Davis - "Land of dreams"
Eddie Davis ts, Karl Ratzer g, Michael Starch p, Stefan Prokesch b, Viktor Plasil dm
rec. 1982 at Soundborn Studio + 4 Bonustitel live aus dem  JAZZLAND - die letzten veröffentlichten Aufnahmen
Diese kostbare Rarität - das einzige Dokument, auf dem "Lockjaws" Stimme zu hören ist - gibt es an der Kassa oder Online-Bestellung (Postversand) auf unserer Homepage.

Mo.26.3.
"Rising Star Serie"
Katie Kern & Bluesboys
Interessanterweise war im klassischen Blues der Gesangspart fest in Hand der Damen (Bessie und viele andere Smiths, Ma Rainey, Sippie Wallace etc.) während im ländlichen Bereich nur Memphis Minnie mit ihrer Gitarre Furore machte. Dieser Trend setzt sich auch in Europa fort – im Country-Blues haben wir viele Herren… und fast keine Damen. Die löbliche Ausnahme ist seit Jahren Katie Kern, die mit ihrer Gitarre und einer prächtigen Stimme zu einem Begriff in der umfangreichen Wiener Bluesszene geworden ist. Wir hören sie diesmal mit einer ausgezeichneten Band: Jörg Danielsen g & voc, Walter Walterson b & voc und Reinhard Dlappa dm

Di.27.3. / Mi.28.3. / Do.29.3.
Don Menza
Don Menza
Der mit sizilianischem Temperament und amerikanischem Jazzfeeling ausgestattete ts-Star ist erst verhältnismäßig spät auf das JAZZLAND aufmerksam geworden. Irgendwer muß ihm eingeredet haben, bei uns wird nur ganz alter Jazz gespielt – inzwischen ist er aber zu einem Stammgast geworden, der mit jugendlichem Enthusiasmus das überschäumende Temperament auf unsere kleine Bühne zaubert. Zurzeit ist er über seinen Vornamen sicher nicht sehr erfreut, aber Donald Joseph Menza war immer schon als Don Menza populär. Sein diesjähriges Gastspiel ist dreigeteilt – zuerst hören wir ihn am Di.&Mi. als genial-einfallsreichen Improvisator solo vor der die ganze Woche amtierenden, immensen Rhythmusgruppe (Oliver Kent p, Hans Strasser b & Bernd Reiter dm), am Do. brilliert er als Solist und als Arrangeur, denn für seine Saxophonkollegen Sigi Feigl, Lisi Stiger und Oleksandr Ryndenko bringt er sensationelle Charts mit.

Fr.30.3. / Sa.31.3.
Don Menza
& Thomas Gansch
Bei einem seiner seltenen Besuche schnappte vor einiger Zeit Trompeter Thomas Gansch mehr oder wenig zufällig auf, daß Don Menza demnächst wieder bei uns gastieren wird – "wenn ich da nur Zeit hätte", träumte er. Am nächsten Tag kam – schon sehr früh zu fast nachtschlafener Zeit – aufgeregt sein Anruf: "Es is a Wunda: Freitag & Samstag kann ich!!!" Daher zwei Tage am Wochenende mit einem wahrhaftigen Traumquintett: Thomas Gansch tp, Don Menza ts, Oliver Kent p, Hans Strasser b, Bernd Reiter dm

COMPUTER-SCHULUNGEN UND MEHR
Als langjähriges Mitglied der JAZZLAND-Crew biete ich Ihnen an:
  • Schnelle und kompetente Hilfe bei Computerproblemen
  • Private Schulungen bei IHNEN und auf IHREM Computer
  • Persönlich, geduldig und genau auf IHRE Bedürfnisse und IHR Tempo zugeschnitten
THOMAS WACKERLE, erreichbar unter: 0650 / 650 48 14 oder per
E-Mail: 

So.1.4. / Mo.2.4.
Geschlossen
Österlicher Kurz-Kurz-Urlaub

Di. 3.4 bis Sa. 7.4.
Rossano Sportiello
Rossano Sportiello
Wenn der Buchautor Peter J. Silvester unseren dieswöchigen Stargast jemals gehört haben sollte, würde er sich fürchterlich ärgern, daß er ihn in seinem Buch "A Left Hand Like God" nicht erwähnt hat. Denn trotz Ammons-Johnson-Lewis und all der anderen Göttern des Boogie-Woogie ist eine bessere "Linke" als die von Rossano Sportiello nur schwer vorstellbar. Das wissen auch die Amerikaner und so haben sie den 1974 in Italien geborenen Superpianisten für sich gekapert. Im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten und der zahllosen Superpianisten hat er sich innerhalb kurzer Zeit einen gandios guten Ruf erspielt und seine CDs – ob solo oder mit Granden wie Scott Hamilton & Nicky Parrott – gehen in die Dutzende. Wir hören unseren zum Stammgast gewordenen Freund am Di. solo an unserem herrlichen Bösendorfer, am Mi. mit dem Christian Plattner Quartett (C.P. ts &cl, Martin Treml b, Walther Großrubatscher dm), am Do. in Erinnerung an das basslose Goodman Trio mit Herbert Swoboda cl & Wolfgang Kendl dm, am Fr. mit Martin Breinschmid & the Radio Kings (M.B. vibes, Harald Putz b, W.Kendl dm) und leider schon abschließend am Sa. mit dem Herbert Swoboda Quintett (H.S. cl, Martin Spitzer g, Martin Treml b, W.Kendl dm) – manche Wochen sind einfach zu kurz!

Seit vielen Jahren freuen sich unsere Pianisten nicht nur über den hochklassigen
BÖSENDORFER im ehrwürdigen JAZZLAND, der perfekt von
Konstantin Avramidis vom Musikhaus Prosound
in Stockerau betreut und gestimmt wird.
Prosound hat jetzt auch ein Herz für unsere Bassisten entdeckt –
seit kurzem steht ein MarkBass-Verstärker auf der Bühne,
in den alle Musiker schon fast "verliebt" sind.....
Auskunft: 0676 612 76 65

Mo. 9.4.
"Rising Star Serie"
Stefan Wagner- Georg Barnert Oktett
Mitten im breiten Mainstream des Modern Jazz liegen die ausgefeilten Kompositionen der beiden Bandleader – Stefan Wagner g und George Barnert as, der auch die Arrangements beisteuerte. Johannes Probst tp, Ursula Niederbrucker tb, Thomas Beck ts, Nikola Stanosevic p, Gerhard Graml b und Stephan Brodsky dm gehören schon lange zur Stamm-Mannschaft dieser exzellenten Band, die dank raffiniert geschichter Arrangements auch ausreichenden Raum für interessante Improvisationen läßt. (Text: St.W.)

Di.10.4. / Mi.11.4.
Hank und Herrlich
Gradischnig sax & Johannes tb
Duette zwischen Sax und Posaune sind wesentlich seltener als die Frontline Trompete und Sax, aber wir erinnern uns natürlich mit großer Freude an die swingenden Plaudereien zwischen Benny Golson und Curtis Fuller in unserem Keller. Möglicherweise war Saxophonist Herwig Gradischnig damals im Publikum und sucht verzweifelt seit damals einen passenden Posaunisten, den er jetzt in unserem Beutedeutschen Johannes Herrlich gefunden hat. Es werden aufregende Dialoge auf der kleinen Bühne stattfinden, die von Oliver Kent (am ausbezahlten) Bösendorfer-p, Hans Strasser upright-b und Mario Gonzi dm mit äußerstem Vergnügen unterstützt und belauscht werden…

Do.12.4.
Joschi Schneeberger Quartett
Der schwer zu definierende Begriff "Ethno-Jazz" paßt hier ganz ausgezeichnet. Hier werden nicht künstlich und mit (oft) brachialer Gewalt verschiedene Musikrichtungen miteinander verwoben, sondern der aus der Sinti-Gruppe stammende Bandleader Joschi Schneeberger b bringt seine musikalische Tradition ein, Pianist Aaron Wonesch seine jüdischen Wurzeln, Martin Spitzer seine zwischen Charlie Christian und Wiener Heurigem angesiedelte Gitarre und der bekennende Latin-Fan Cub-Anton Mühlhofer lebt mitten in Favoriten und perkussioniert authentisch Mittelamerikanisch…

Fr.13.4.
Original Storyville Jazzband
Die OSTJB ist ein gutes Stück der traditionellen Wiener Jazz-Geschichte: seit weit über 50 Jahren pflegt man den NO-Jazz der 20-er Jahre und viele Großen des klassischen Jazz haben mit der Band herrliche Erfahrungen gemacht – von Alton Purnell p in den 70-ern bis Randy Sandke tp vor einem Jahr. Auf die nächsten Jahrzehnte freuen wir uns mit Franz Luttenberger tp, Andy Mittermayer tb, Herbert Swoboda cl, Matyas Bartha p, Udo Ehmsen bjo, Hans "Bibi" Bichler b, Gerd Stächelin dm&voc. Diesesmal mit dabei: Duilio Taní cl, der langjährige Klarinettist der Band aus den ersten Jahren

Sa.14.4.
Blue Note Six
Die BN6 wird immer mit Bandgründer John Evers tp verbunden sein, der 2010 verstarb – es ist sicher in seinem Sinne gewesen, daß der Pianist und co-Gründer Jürgen Pingitzer die Band am Leben erhielt und mit Gerry Pfister tp, Matyas Papp tb, Dave Laszlo Marsall cl&sax, Peter Rath b und Wolfgang Hiebl dm wird man auch 2018 beim legendären Dixieland-Festival in Dresden eine ausgezeichnete Figur machen.

Das Programm der Wiener Jazzclubs im Internet: http://www.ig-jazz.at

Mo.16.4.
"Rising Star Serie"
Swingdance Bigband
Ein Markenzeichen der Swingdance Big Band unter der Leitung der co-leader Martin Jank sax & Jan Kolaja tp ist die Pflege und Interpretation von Werken österreichischer Komponisten und Arrangeure, diesmal komplettiert mit lateinamerikanischen Hits aus der goldenen amerikanischen Bigband Ära. Gerhard Aflenzer, Adi Bichler, Michael Hemmer tp; Klaus Zirngast, Walter Dormeier, Gregor Jank, Gerhard Niederer tb; Clemens Geist, Herbert Hinterbichler, Gerhard Schnögl, Herbert Oswald sax; Michael Krottendorfer p, Ladi Zarosski b und Günther Reiner dm. (Text: Jan Kolaja)

Di.17.4.
Markus Gaudriot Trio
Es wäre interessant zu erforschen, welcher Pianist als Erster gemeinsam mit Bass und Schlagzeug eine 78-er bespielte – und so das Piano-Trio "erfand". Ich hatte James P. Johnson oder Jelly Roll Morton in Verdacht – aber Michael Arié klärte mich auf – der geniale Erroll Garner leitete von 1944 an als Erster ein klassisches Piano-Bass-Schlagzeug Trio. In Wien gab es in diesem Genre den grandiosen Walter Hörler, in dessen Fußstapfen sich Marcus Gaudriot p mit seinem Team Karol Hodas b und Walther Großrubatscher dm äußerst wohl fühlt. Man swingt auf Teufel komm raus und manchmal, wenn es so richtig groovt, dann meint man den Geist von Garner oder Gene Harris zu spüren. Ein herrliches Trio, das man nicht oft genug hören kann.

Mi.18.4. / Do.19.4.
Mojo Blues Band
& Gisele Jackson

Gisele Jackson
Gisele Jackson
Die Liste der grandiosen Blues-Sängerinnen, die mit der MBB bei uns auftraten, ist sehr eindrucksvoll, aber verhältnismäßig kurz – sie begann vor über 30 Jahren mit Dana Gillespie und führt über Jan Harrington und Katie Webster direkt zur grandiosen Gisele Jackson, die zumindest vorderhand in Wien lebt. Das wird sicher zu einer intensiven Zusammenarbeit der aus Baltimore stammenden Alleskönnerin mit der Mojo Blues Band (Erik Trauner voc&g&hm, Siggi Fassl voc&g, Charlie Furthner p, Herfried Knapp b, Didi Mattersberger dm) führen – jetzt stehen die obgenannten Herren mit Weltstars wie Donna Summers, Ray Charles und James Brown auf der eindrucksvollen Liste derjenigen Künstler, die gemeinsam mit der herrlichen Gisele auf der Bühne standen.

Fr.20.4.
Project Two
feat:. Susan Rigvava-Dumas

Susan Rigvava-Dumas
Susan Rigvava-Dumas
Es wäre keine Überraschung, wenn die aus Holland stammende Musical-Diva Susan Rigavava-Dumas wieder einen Besuch von ihrem Landsmann und Opernkollegen Huub Claessens bekäme, denn die beiden haben sehr viel Freude daran swingende Duette in das meist übervolle Auditorium zu schmettern, die von Chefarrangeur Heinz Czadek tb liebevoll arrangiert wurden. Zwischen den Songs delektieren sich Walter Fend, Lukas Hartl tp; Bobby Dodge bass-tb, Helmut Strobl, Niko Afentulidis sax; Herbert Otahal p, Christoph Petschina b und Fritz Ozmec dm an den grandiosen Einfällen des Leaders, der heute heimlich und leise seinen Geburtstag zelebriert

Sa.21.4.
Barrelhouse Jazzband
Der Trompeter Max Kaminsky war einer der ersten Stargäste, den wir vor rund 45 Jahren begrüßen durften – die damals eingespielte LP gehört heute zu den begehrtesten Sammlerstücken. Bandgründer-Drummer Horst Bichler lotste ihn damals zu uns und er ist das einzige noch aktive Gründungsmitglied – Franz Luttenberger tp, Heinz Czadek tb, Siegi Diettrich cl, Humbert Augustynowicz p und Peter Bauer b swingen nach wie vor im gepflegten swingenden Chicago-Sound à la Eddie Condon.

Die Programmübersicht für unterwegs am Handy: www.jazzland.at/mobil

Mo.23.4. / Di.24.4.
Roman Schwaller Jazzsextet
Th.Gansch & Adrian Mears
Das heutige Programm besteht ausschließlich aus Eigenkompositionen der beiden Alben "The Thurgovian Suite" und "Further Expectations" (beide TCB Records Montreux), die Roman Schwaller ts 2005 und 2007 als Auftragskompositionen seines Heimatkantons Thurgau/Schweiz geschrieben hat. Im Idiom des Modern Straight-Ahead Jazz geschrieben führen sie aber weit über die Thema-Solo-Thema Konzeption hinaus und bestechen mit zum Teil herrlich langen und vertrackten Ensembleteilen. Bis auf die Gäste Thomas Gansch tp und Hans Strasser b stehen alle Originalmembers der damaligen Session mit auf der Bühne. Mit den oben genannten hören wir den australischen Superposaunisten Adrian Mears, und unsere grandiosen Stammgäste Oliver Kent p und Mario Gonzi dm. (Text: R.S.)

Mi.25.4.
"Rising Star Serie"
Albert Reifert Trio & Co.
Getreu dem Motto 'Never Change a winning team' werden diesen Abend in bewährter Art und Weise die Herren Albert Reifert p, Wolfgang Wallisch b, Gerhard Bergauer dm mit den Ehrengästen Manfred Holzhacker tp und Hans Zinkl g das stilistisch vielfältige und an Swing kaum zu überbietende Repertoire des legendären Oscar Peterson Quartetts zu Gehör bringen. Auch dürfen einige neue Eigenkompositionen des Bandleaders nicht im Programm fehlen. (Text A.R.)

Do.26.4.
Caoba
Schon im alten New Orleans gab es immer wieder Tunes, die mit lateinamerikanischen Rhythmen neue Klangfarben kreierten. Im Laufe der Jahrzehnte kamen Einflüsse aus "aller Herren Länder" in unsere Musik, aber der Latin-Jazz war (vielleicht neben Django Reinhardt) bestimmend. Bei uns dominiert der "latinomanische" Perkussionist Cubanton Mühlhofer mit seiner Band CAOBA das Geschehen: Markus Zahrl sax, Philippine Duchateau p und Stephan Först e-b, die auch auf der brandneuen CD zu hören sind!!!

Fr.27.4.
Riverside Stompers
Riverside Stompers
Den Sound der legendären "Creole Jazzband" zu rekreieren ist sehr schwierig, der herrliche Bob Wilber versuchte es in den 60-ern – und scheiterte. Es gibt herrliche Aufnahmen mit Abbi Hübner und Ernst Machacek aus derselben Zeit und das Duett Dieter Bietak & Kurt Peyer kommt heute den besten Versuchen von damals sehr nahe. Wolfgang Straka tb, Alwin Miller cl, Roland Roger p, Peter Schwanzer bjo, Martin Stranzel kaiserbass und Angelika Schwerer dm komplettieren eine tolle Band, die das legendäre Oliver-Armstrong Repertoire keineswegs rauf und runter spielt, sondern als zentralen Ausgangspunkt für weitere Expeditionen in den klassischen Jazz verwendet.

Sa.28.4.
"Rising Star Serie"
Noble Chestnuts
Vor mehr als 10 Jahren debütierte der Trompeter, Sänger und Entertainer Walter Kortan – ich war damals im Spital und so dauerte es einige Jahre bis er endlich Stammgast in unserem Keller wurde. Umso erfreulicher ist es, daß der aus der NÖ-Volksmusik stammende Vollblut-Jazzer nun häufiger in unserem Programm aufscheinen wird. Diesmal hören wir ihn mit einer sehr reizvollen Besetzung – Andreas Mittermayer tb, Alwin Miller cl&ts, Herbert Swoboda p, Martin Treml b, Hubert Bründlmayer dm – die hoffentlich zum Standard werden wird.

Wohin man im JAZZLAND schaut – Man entkommt dem Peter Brunner nicht:
Weit über 350 Bilder aus seiner Kamera hängen an den Wänden
und noch viel mehr kann man auf seiner Homepage bewundern:

Mo.30.4.
"Rising Star Serie"
Verteramo Trio &
Jorge Costalez
Daß der Blues in den letzten 100 Jahren seinen Siegeszug um die ganze Welt abgeschlossen hat, wissen wir alle – es ist also besonders reizvoll eine der bekanntesten Formationen aus Südamerika in Wien zu präsentieren: Federico Verteramo g&voc, Christian Morana b und German Pedraza dm bereisen mit Jorge Costales hm die Alte Welt und verstärken sich in Wien mit Jörg Danielsen g&voc. Gemeinsam wird die bunte Palette von klassischem und "Chicago Blues" durchforscht, man zitiert West Coast Blues, Boogie-Woogie und Jump Blues bis hin zum Swing. Die argentinischen Musiker sind mit dem heimischen "Matador" bestens eingespielt, denn man ist auf zahlreichen Festivals schon gemeinsam aufgetreten.

Wer als Empfänger der e-JLP die gedruckte Ausgabe vermißt:
im 'landl gibt es immer ausreichend gedruckte Exemplare!!

"A note is a note -
in any language!"
(Louis Armstrong)



Das Programm im Detail - März - April 2018: